Gehörst du auch zu denjenigen, die behaupten, dass Bilder auf Webseiten wichtiger sind als Texte, weil eh niemand mehr liest? Damit wärst du jedenfalls nicht allein. Immer wieder treffe ich auf Kunden, die ähnlich denken.

Und jedes Mal stelle ich daraufhin die gleiche Frage: „Wenn du ein Auto hast, was bringt dich weiter: Ein schickes Selfie von deinem heißen Gefährt oder Benzin im Tank?“

Stille.

Aber es ist so: „Gute Websitetexte sind wie Benzin. Ohne sie erreichst du niemanden.“

Versteh mich nicht falsch. Qualitativ hochwertige und wirklich gut gemacht Bilder auf Webseiten sind definitiv wichtig und auch nicht mehr wegzudenken. Nicht umsonst tendieren moderne Webseiten zu großflächigen Fotos, die bei dem Kunden Emotionen auslösen sollen.

Jedoch sind Webtexte immens ausschlaggebend für den Erfolg deiner Webseite. Denn sie machen deine Zielgruppe überhaupt erst auf dich aufmerksam. Das Wie und Warum dahinter, werde ich dir nun näher erläutern:

Warum Nr. 1: Text vs. Bilder

Bei Webseiten fällt immer mehr auf, dass besonders viel Wert auf Design und Optik gelegt wird. Auch zurecht, schließlich spielt der erste Eindruck beim Besuch einer Webseite IMMER auch eine große Rolle.

Wer heute noch auf statische Webseiten setzt, die nicht mehr preisgeben als ein Flyer, darf sich über einen Mangel an Webseitenbesuchern nicht wundern. Nicht nur das Internet hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, ebenso die Möglichkeiten in Sachen Webseitendesign und -funktionen.

Was allerdings häufig zu kurz kommt, sind die Webseitentexte. Sowohl inhaltlich als auch für Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. optimiert. Denn wenn Suchmaschinen deine Webseite für gut befinden soll, braucht es mehr als ein unterhaltsames Design. Bildlich gesprochen ist Google so blind wie ein Maulwurf, der sich durchs Internet gräbt.

Wohingegen Bilder für ihn nicht sichtbar sind, dienen Webtexte als Futter- bzw. Informationsquellen, die ihm die Webseite nahrhaft machen und er sie dadurch schmackhaft findet. Dadurch steigt bei ihm die Rangstellung deiner Webseite nach oben.

Bilder dienen letztendlich fürs menschliche Auge „nur“ als Eyecatcher oder zur bildlichen Veranschaulichung und tragen lediglich in der Bilder-Suche zum Suchmaschinenranking bei.

Deshalb ist es wichtig einen ausgewogenen Mix aus Bildern und Websitetexten zu finden, damit deine Website sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen interessant und informativ ist.

Warum Nr. 2: Konkret und zielgruppenbezogen

„Herzlich willkommen.“

Diese Art von Begrüßungssätze sind reine Worthülsen und völlig unnötig. Denn sie nehmen sowohl für den Leser als auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtigen Informationsplatz weg.

Darüber hinaus sind Begrüßungen total irrelevant für Suchmaschinen und können deiner Webseite sogar „schaden“. Wenn nämlich die Begrüßung auf deiner Webseite genau die gleichen oder ähnlichen Worte beinhaltet wie Hunderte andere Webseiten, kann es passieren, dass du im Website-Ranking massiv abrutschst.

Unabhängig davon verraten Begrüßungen nichts über dein Angebot und deine eigentliche Problemlösung, die du deiner Zielgruppe anbietest. Wer auf deine Webseite kommt, hat schließlich einen speziellen Grund. Zu erraten, was du überhaupt anbietest, ist es mit Sicherheit nicht.

Nehmen wir eine Werkstatt als Beispiel:

„Herzlich willkommen auf unserer Webseite. Wir sind ein Unternehmen mit Leidenschaft, dass dir rund um dein Auto/Motorrad weiterhilft.“

Oder:

„Toll, dass du hier bist!

Bei uns bist du genau richtig, wenn…

  • Du neue Pellen für dein Auto/Motorrad brauchst.
  • Du sichere und erfahrene Hände für die Inspektion deines Autos/Motorrades suchst.
  • Du Hilfe, kreative Ideen oder neue Möglichkeiten für das Customizing/den Umbau deines Autos/Motorrades benötigst.“

Und nun zur Masterfrage:
Welcher der beiden Willkommens-Texte informiert und spricht dich mehr an?

Gute Websitetexte schwafeln nicht um den heißen Brei herum, sondern zeigen warum du da bist und was der Kunde für Vorteile durch dich hat. Ein herzliches Hallo oder ähnliches verfehlt hier definitiv seine Wirkung.

Darüber hinaus sprechen Webtexte die Sprache deiner Zielgruppe. Dies ist wichtig um eine Beziehung zu deinem Kunden / Besucher aufzubauen und ihn zu erreichen. Klappt allerdings nicht mit geschwollenen Fremdwörtern, Allerweltsphrasen oder unverständlichem Fachjargon. Damit schreckst du deine potentiellen Kunden eher ab anstatt deren Sympathie zu gewinnen.

Also: Verabschiede dich auf deiner Startseite von schnöden Begrüßungsfloskeln und mach deinen Webseitenbesuchern und auch den Suchmaschinen direkt klar, für was zu stehst.

Warum Nr. 3: Optimiert für Suchmaschinen

Gute Online-Texte sind außerdem suchmaschinenoptimiert. Schließlich willst du, dass deine Webseite im Internet auch gefunden wird. Oder? Weshalb ich nun wieder zu meiner Anfangsthese komme, dass gute Webtexte mit den richtigen SEO-Wörtern wie Benzin für deine Webseite wirken.

Hier ein Beispiel – wir bleiben bei der Werkstatt:

Angenommen du suchst in Berlin eine Werkstatt, die auf Tuning spezialisiert ist. Dann wären „Berlin“ und „Tuning“ zwei ganz wichtige Schlüsselwörter für die Suche und die Websitetexte. Hat diese Tuning-Werkstatt weitere Spezialisierungen, die sie von ihren Mitbewerbern unterscheidet, sind diese ebenso entscheidend.

Einfach nur so viele Keywords wie möglich dicht aneinanderzureihen, ist vergebene Mühe. Denn Suchmaschinen haben gelernt, relevanten Inhalt von unwichtigem zu unterscheiden. Dabei spielt zwar auch die Keyword-Dichte eine Rolle, doch zählt mittlerweile fast gleichwertig die Textqualität.

Google und andere Suchmaschinen brauchen hochwertige Inhalte – was in unserem Fall das Benzin ist. Nur so ist es ihnen möglich, dem User, wenn er eine Suchanfrage stellt, möglichst genaue Suchergebnisse zu liefern. Je besser die Qualität und der User-Nutzen der Webtexte, desto weiter vorn wird sie platziert. Und je früher du bei Google und Co. angezeigt wirst, umso schneller wirst du für deine Zielgruppe sichtbar.

Warum Nr. 4: Fehlerfrei Eindruck hinterlassen

Was professionelle und gute Webtexte außerdem auszeichnet, ist die korrekte Schreibform. Tauchen in den Webseitentexten unschöne Grammatik-, Zeichen- und Rechtschreibfehler auf, bekommt das Image des Unternehmens beim potentiellen Kunden tiefe Kratzer.

Bei WhatsApp, SMS und Co. mag eine korrekte Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik den meisten Menschen egal sein. Doch bei professionellen Unternehmenswebseiten wendet sich das Blatt. Potentielle Neukunden, die sich über ein Unternehmen informieren wollen, übertragen den nachlässigen Umgang mit der Sprache auf die Qualität der Dienstleistung oder des Produkts.

Auch für Google ist korrekte Rechtschreibung und Grammatik ein wichtiges Indiz für Qualität und Vertrauenswürdigkeit bei der Bewertung von Webseiten. Dementsprechend fällt auch die Rankingposition aus: Wenn der Text einer Webseite zu viele Fehler enthält, wird die Seite in Suchmaschinen schlechter gelistet und rückt in den Hintergrund.

Warum Nr. 5: Den Webseitenbesucher an die Hand nehmen

Wie die Überschrift schon verrät, nehmen gute Websitetexte deinen Kunden an die Hand. Sie animieren den Besucher dazu auf deiner Webseite zu bleiben, indem sie eine angenehme Lesestruktur bieten und die wichtigsten Informationen.

Gute Webtexte sind vor allem klar verständlich und informativ. Dadurch ist es leicht für den Webseitenbesucher, sich bei dir zurecht zu finden. Denn sie leiten ihn durch dein Angebot und sagen ihm, was er als nächsten Schritt tun soll – wie zum Beispiel auf den Kontakt-Button (Call-to-Action) zu klicken. Das nennt man „Conversion“.

Eine Website mit guten Texten hat eine höhere Conversion-Rate – der potentielle Kunde „konvertiert“ zum tatsächlichen Kunden, der Interessent wird zum Konsumenten. Und das ist schließlich das Ziel einer Webseite.

Jetzt kennst du die 5 wichtigsten Gründe, warum professionelle Webtexte so wichtig für deinen Internetauftritt sind. Wie sieht es bei dir aus? Schaue doch mal über deine Webseite und lass mich wissen, wenn du das Gefühl hast, Hilfe zu benötigen. In einem kostenlosen Erstgespräch können wir darüber sprechen – und vielleicht auch, wie wir dich in die Presse kriegen.

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